Datenbanken
Für die Recherche von Aufsätzen in wissenschaftlichen Zeitschriften und Fachmagazinen verwendet man üblicherweise eine Datenbank. Die Nutzung von Datenbanken bedeutet für die WissenschaftlerInnen, dass sie schnell, gezielt und umfassend auf Fachinformationen zugreifen können. Sie sind damit in der Lage, eine erheblich größere Informationsmenge als früher zu kontrollieren. Allerdings ist durch das große Angebot die Auswahl der richtigen Datenbank nicht immer einfach.
Welche Arten von Datenbanken gibt es?
- Hinweisdatenbanken
Sie weisen lediglich auf die Information hin, enthalten aber keine Volltexte. Bibliografische Datenbanken z. B. verzeichnen die bibliografischen Daten wie VerfasserIn, Titel und Erscheinungsjahr eines Werkes und enthalten eventuell zusätzlich einen Abstract. - Volltextdatenbanken
Sie enthalten den vollständigen Text von Dokumenten z. B. von Zeitschriften, Zeitungen oder Büchern. - Faktendatenbanken
Sie enthalten statistische und numerische Daten. Die Fakten sind direkt zu entnehmen (z. B. Materialeigenschaften, Marktinformationen, Angaben zu mechanischen, chemischen oder physikalischen Eigenschaften).
Wissenschaftliche Bibliotheken bieten den Zugang zu den von ihnen lizensierten Datenbanken oder auch frei zugänglichen elektronischen Ressourcen üblicherweise über ein Datenbankservice an. Dieses Verzeichnis erlaubt es, den gesamten Inhalt über eine Suchfunktionalität zu durchsuchen.
Beispiele für Datenbankservices:
- MetaLib der UB Wien: http://bibliothek.univie.ac.at/datenbanken/
- Datenbank-Infosystem (DBIS) der Universität Regensburg: http://dbis.uni-regensburg.de/