Periodika

Fortlaufende Sammelwerke

Geschichte:

Merkmale:

  • Folge von einzelnen Druckwerken
  • zu Beginn kein festgelegter Abschluss, zeitlich unbegrenzt konzipiert
  • dient dem raschen Informationsaustausch
  • Teile tragen den Sachtitel des fortlaufenden Sammelwerks und ihre Zählung
  • periodische Erscheinungsweise
  • zumeist inhaltliche Beiträge mehrerer VerfasserInnen
  • ISSN

 

1. Periodika

Definition:

„Unter Periodikum (Pl. Periodika), auch fortlaufendes Sammelwerk genannt, wird im Bibliothekswesen im Gegensatz zu Monografien ein (in der Regel) regelmäßig erscheinendes Druckwerk bezeichnet. Es ist der fachliche Oberbegriff für Heftreihen, Journale, Zeitschriften und Zeitungen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Periodikum (26.03.2018)

 

1.1. Zeitschrift

Definition:

„Unter den Printmedien bezeichnen Zeitschriften (historisch Journal sowie äquivalent zur französisch- bzw. englischsprachigen Bezeichnung magazine – auch Magazin genannt) solche Periodika, die in regelmäßigen Abständen – meist wöchentlich, 14-täglich oder monatlich – in gleicher Einband-Form erscheinen und inhaltlich meist besonderen thematischen oder facheinschlägigen Ausrichtungen entsprechen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitschrift (26.03.2018)

 

1.2. Zeitung

„Das Wort Zeitung war ursprünglich der Begriff für eine beliebige Nachricht, seine Bedeutung hat sich jedoch im Laufe des 18. Jahrhunderts geändert. Heute versteht man darunter ein periodisch erscheinendes Druckerzeugnis mit aktuellem und universellem Inhalt. Dieser besteht aus mehreren inhaltlich in sich abgeschlossenen Texten, die Zeitungsartikel genannt werden und bei deren Abfassung verschiedene journalistische Stilmittel angewandt werden.https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitung (26.03.2018)

Als Internet- bzw. Online-Zeitung werden Online-Publikationen mit Zeitungs- aber auch Zeitschriften-Charakter bezeichnet.“

 

2. Schriftenreihe

Definition:

„Die Schriftenreihe (auch Serie, Serienwerk, Reihenwerk, Nummerierte Reihe) gehört – in der Fachsprache des Bibliothekswesens – gemeinsam mit den Periodika zu den fortlaufenden Sammelwerken. Schriftenreihen sind wie Periodika zeitlich unbegrenzt, haben also keinen festgelegten Abschluss. Im Gegensatz zu den Periodika (wie beispielsweise einer Tageszeitung) erscheinen die einzelnen Teile einer Schriftenreihe in der Regel jedoch nicht in regelmäßigen zeitlichen Abständen. Die fortlaufend veröffentlichten einzelnen Werke einer Schriftenreihe erhalten eigene Titel, diese Stücktitel bezeichnen den einzelnen Teil (gleichviel ob in Heftform oder als Band), der Gesamttitel, Reihentitel oder Serientitel hingegen die gesamte Schriftenreihe.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftenreihe (26.03.2018)

 

Periodische Konferenzschriften siehe Kongressschriften

 

Preprints

Definition:

„Als Preprints (englisch: vor dem Druck) bezeichnet man Vorabdrucke oder als Kopien weitergegebene Versionen von Artikeln wissenschaftlicher Fachzeitschriften oder von Buchbeiträgen, die zur Veröffentlichung vorgesehen sind, um Fehler zu vermeiden. Preprints haben (noch) kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen, das heißt, es handelt sich hierbei um nicht-begutachtete Arbeiten. Das Nutzungsrecht liegt daher in der Regel noch beim Autor.

Handelt es sich um digitale Texte, spricht man von Eprints, wobei man als Eprints auch die Postprints bezeichnet, die den publizierten Text umfassen. Inzwischen werden Preprints in den Naturwissenschaften vor allem über Dokumentenserver wie ArXiv verbreitet.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Preprint (26.03.2018)

Diese Form von „grauer Literatur“ (nicht-konventioneller Literatur, die außerhalb des offiziellen Buchhandels vertrieben wird) ermöglicht den VerfasserInnen, ihre Arbeiten anderen InteressentInnen schneller bekannt zu machen und deren mögliche Korrekturen oder Vorschläge vor der endgültigen Fassung des Dokumentes zu berücksichtigen.

Körperschaften oder Institutionen sammeln Preprints und stellen sie ihren Mitgliedern und MitarbeiterInnen zu Verfügung. Von großem Interesse sind die fachorientierten Sammelstellen, bei denen Postscript-Versionen der Volltextdokumente erhältlich sind.